scsi Festplatte
28.12.2011, von Konstantinos
SCSI Festplatte (Small Computer System Interface)
SCSI ist eine Schnittstelle zu externen Geräten mit der Besonderheit, dass mehr als zwei Geräte angeschlossen werden können. Über SCSI können z.B. Festplatten oder CD-ROM-Laufwerke angeschlossen werden. Allerdings wird SCSI nicht mehr von der Industrie weiter entwickelt. Stattdessen wird auf den Nachfolger Serial Attaced SCSI (SAS) gesetzt.
Um Geräte per SCSI anschließen zu können, wird ein SCSI-Host-Bus-Adapter (HBA) benötigt. Dieses Gerät kontrolliert den Datentransfer auf der Leitung. Jedes anzuschließende Gerät wie z.B. eine SCSI Festplatte benötigt einen meist integrierten Controller, um mit dem HBA kommunizieren zu können.
ATA (Advanced Technology Attachment)
Dabei handelt es sich um einen Standard für die Verbindung zwischen einem Computer und Laufwerken bzw. Speichermedien wie Festplatten. Bei ATA ist der Controller, der den Datenfluss steuert, direkt in das Gerät selbst integriert. Die Kommunikation zwischen Gerät (z.B. Festplatte) und Prozessor erfolgt über sogenannte Register. Das sind bestimmte Speicherbereiche des Prozessors. Die Kommandos werden über das Kommandoregister übertragen und die Daten werden über das Datenregister ausgetauscht. Die Daten werden anschließend in den Cache (Zwischenspeicher) der Festplatte übertragen. Dann werden die Schreib-Lese-Köpfe der Festplatte in Stellung gebracht, so dass die Daten verarbeitet werden können. Zur Ansteuerung der Register gibt es verschiedene Signale. SSD (Solid-State-Drive) Bei SSD geht es nicht um den Anschluss an den Computer, sondern es handelt sich um ein Speichermedium, das oft in Form von Steckkarten angeboten wird. Die Karten sind nicht-flüchtiger Speicher, d.h. die Daten gehen nicht verloren, wenn die Stromverbindung abgeschaltet wird. Die nicht-flüchtigen Speicher sind mit Hilfe eines Flash-Speichers realisiert. Flash-Speicher können aber nicht die Speicherkapazität von Festplatten annehmen, sind jedoch sehr stromsparend und können in relativ kleinen Ausführungen hergestellt werden (z.B. USB-Sticks). Im Flash-Speicher werden elektrische Ladungen auf ein sog. Floating Gate aufgebracht. Dies geschieht mit Hilfe des quantenphysikalischen Tunneleffekts. Das Floating Gate ist isoliert, so dass die elektrischen Ladungen nicht mehr abfließen können und der Inhalt erhalten bleibt. Zum Löschen werden die Elektronen durch Anlegen einer Spannung auf ein höheres Energieniveau gebracht. Da dieses kurze Anlegen einer Spannung an einen Blitz erinnert, haben Entwickler die Technik "Flash" genannt.
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